speckmannsgasse

Willkommen

Das ABC des Beckumer Karnevals

A

wie Aschermittwoch:
Wir beginnen das Alphabet direkt mit dem traurigsten aller Begriffe, denn am Aschermittwoch ist ja bekanntlich alles vorbei. So ist das auch in Beckum. Wenn man Dienstags abends nach Hause geht, dann kann sich bereits auf den Kater der letzten 6 Tage zusammengefasst am Aschermittwoch vorbereiten!

B

wie Bolzen:
Dies ist eine liebevoll herablassende Anrede für den Rumskedi Kater, die Symbolfigur des Beckumer karnevals. Traditionel tritt er erst ab der Prunksitzung der Dachgesellschaft "Na, da wären wir ja wieder" in der Öffentlichkeit auf. Kleiner Tip an alle Frauen: Aufpassen, er färbt ab!

C

wie Clowns
Das sind soetwas wie Spendenprofis im Beckumer Karneval. Auf jeder Sitzung kommen sie mit der Dachgesellschaft in den Saal und sammeln Geld für den Rosenmontagsumzug. Für diese Aufgabe haben sie richtiges Werkzeug, ein Birnenpflücker.

D

wie Dachgesellschaft:
Unsere Dachgesellschaft „Na, da wären wir ja wieder“ ist die Cheforganisatorin der Beckumer Karnevals. Ihr verdanken wir nicht nur den reibungslosen Ablauf des Rosenmontagszuges, auch die Auswahl des Stadtprinzen liegt in ihren Händen

E

wie Elferrat:
Der Elferrat begleitet den Prinzen auf seiner Reise durch den Beckumer Karneval. In Beckum besteht der Elferrat aus Mitgliedern jährlich wechselnden heimischen Vereinen. Dieses Jahr ist der Sportverein „TV Beckum“ an der Reihe!

F

wie Frei:
Frei zu haben ist für den Beckumer Karnevalisten Pflicht und steht auch nicht zur Dirkussion. Wie sonst soll man die närrischen Tage auch angemessen Feiern können? für waschechte Narren ist die Zeit von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch fest im Urlaubsplan verankert. Und ganz ehrlich: Die Arbeitsgeber trauen uns in der Zeit eh keine Arbeit zu.

G

wie Gesellschaften:
Nicht wegzudenken aus dem Beckumer Karneval sind seine verschiedenen Karnevalsgesellschaften. Die Gesellschaften stellen die meisten bunten Wagen und Fußgruppen für den Rosenmontagsumzug. Außerdem organisieren sie zwischen dem 11.11. und dem Karnevalswochenende zahlreiche Karnevalssitzungen, Kneipenrundgänge, sowie Sommerfeste und andere Veranstaltungen. Neben dem Stadtprinzen hat auch jede Karnevalsgesellschaft während der Karnevalssession einen eigenen Prinzen, der für diese Zeit das „Oberhaupt“ der jeweiligen Narren ist!

H

wie Hofmarschal:
Der Hofmarschal der Stadt ist nach dem Prinzen das zweithöchste Amt im Beckumer Karneval.

I

wie Igitt:
Igitt kann man als Beckumer denken, wenn man zum Karneval im südlichen Lippborg guckt. Grundlegend anders, gewöhnungsbedürftig und defintiv nicht jedermanns Sache. Spätestens seit dem letztjährigen Karnevalsmotto „Im Lippetal ist Narrenzeit – Beckum wird ganz blass vor Neid!“ ist der Lippborger Karneval für viele nicht mehr ernst zu nehmen.

K

wie Klingeldienstag:
Der Klingeldienstag ist so etwas wie der geheime Lieblingstag vieler Karnevalisten. An diesem Tag ziehen viele Gesellschaften, Vereine und Gruppen -oft mit musikalischer Begleitung- durch Beckums Kneipen und feiern die Geselligkeit im Beckumer Karneval. Im Laufe des Tages verabschiedet man sich vom Stadtprinzen und abends finden einige so genannte „Prinzenbeerdigungen“, bei denen sich die Mitglieder der Gesellschaften von den jeweiligen Gesellschaftsprinzen verabschieden und diese sich noch ein letztes mal feiern lassen können, statt!

L

wie Lieder:
Lieder gehören zum Karneval einfach dazu. Ob „In der kleinen Speckmannsgasse“ oder „Rumskedi wie ist das Leben schön“, jedes Kind in Beckum kann dazu mitsingen und schunkeln. Auch wenn nicht jeder Textsicher ist, oder, wie unser Kater, Probleme hat den Ton zu halten.

M

wie Musik:
Im Beckumer Karneval wird die Musik groß geschrieben. Gerade im Straßenkarneval wird sehr viel Wert auf „echte“, handgemachte Musik gelegt. So ist laute Musik auf den vielen großen Wagen meist tabu, folgt doch nahezu jedem 2. Wagen eine Musikgruppe. Ob Fanfarencorps Weiß-Rot, Stadtwache, Spielmannszüge oder zahlreiche andere Musikgruppen aus nah und fern. Sie alle sind im Beckumer Karneval nicht wegzudenken.

N

wie Narrenruf:
In Beckum gibt es nur ein richtigen Narrenruf: RUMSKEDI!!
An den närrischen Tagen ist es die einzig vernünftige Art jemanden zu Grüßen.

O

wie Orden:
Zu jeder neuen Karnevalssession wird in Beckum ein Karnevalsorden entworfen. Dieser wird in limitierter Stückzahl produziert und an ausgewählte Personen, die sich um den Karneval in Beckum verdient gemacht haben, verteilt. Dazu gehören beispielsweise die Prinzen der Gesellschaften, Musiker, Organisatoren oder Wagenbauer.

P

wie Prinz:
Einmal Prinz zu sein ist für den echten Beckumer der Traum im Leben. Ob als Prinz in einer der 22 Karnevalsgesellschaften, oder ganz groß, als Stadtprinz.

Q

wie Quatsch:
Quatsch ist es als Beckumer zum Karneval nach Köln, Düsseldorf oder Mainz zu fahren. In unserer 36000 Einwohner-Stadt Beckum stehen am Rosenmontag jedes Jahr gut 20.000 Schaulustige am Straßenrand und feiern ausgelassen miteinander. Hand aufs Herz: Da kann keine der rheinischen Hochburgen mithalten!

R

wie Rosenmontag:
Mit der höchste Feiertag im Jahr ist der Beckumer Rosenmontag, mit dem größten Umzug in Westfalen weithin bekannt. Tausende Zuschauer säumen alljährlich die Straßen der Püttstadt und feiern zusammen.

S

wie Sommerkarneval:
Im Jahr 2009 hat ausgerechnet ein Unfall Beckums Karneval endgültig weit über die Stadtgrenzen bekannt gemacht. Nachdem sich Prinz und Hofmarschälle beim traditionellen Rathaussturm am Karnevalssonntag durch einen Sturz schwere Verletzungen zuzogen, wurde der Umzug am Rosenmontag kurzerhand abgesagt. Als es den 3 Hauptprotagonisten besser ging wurde der Umzug am Pfingstsonntag bei 30°C vor einem riesigen Publikum und im Rahmen einer großen Party nachgeholt, sodass sogar die Tagesschau aus Beckum berichtete.

T

wie Thekenkarneval:
Hier trifft man alle und jeden. Denn die Theke ist schließlich der aller schönste Platz. Gerade in den Kneipen rund um den Marktplatz kann es dabei schon mal Eng werden.

U

wie Umzüge
Denn davon hat Beckum mehr als nur einen. Der Straßenkarneval beginnt mit dem Weiberumzug an, na klar, Weiberfastnacht, mit rund 2000 Teilnehmerinnen. Der Kinderkarnevalsumzug am Karnevalssonntag rund um Beckum-Ost ist nur für die Kleinen da, denn die Großen haben am Tag danach ihren eigenen: den Beckumer Rosenmontags-Umzug. Übrigens der größte Umzug in ganz Westfalen. Der vierte Umzug ist eigentlich eher ein Sternenmarsch. Den wenn am Klingeldiesntag der Stadtprinz auf dem Marktplatz verabschiedet wird, kommen vorher alle Vereine aus unterschiedlichehn Richtungen zum dorthin.

W

wie Wagenbau:
Dafür, dass die Karnevalswagen so schön und farbenfroh sind wie wir sie alle kennen sorgen unsere Wagenbauer. Häufig beginnen die freiwilligen Mitglieder der Gesellschaften einige Monate vor Karneval sich zu treffen und bauen gemeinsam jedes Jahr aufs Neue einen komplett neuen Wagen auf.